08 Mr2015

Meditation verlangsamt altersbedingten Verlust grauer Hirnsubstanz

Dass Menschen, die regelmäßig meditieren, weniger altersbedingen Schwund der weißen Hirnsubstanz aufweisen, ist bereits nachgewiesen.

Nun haben Forscher vom Brain Mapping Center der University of California LA gezeigt, dass durch Meditation auch die graue Hirnsubstanz, also jenes Gewebe, in dem sich die Hirn-Nervenzellen befinden, vor Degeneration geschützt werden kann. 

Hierzu verglichen die Wissenschaftler 50 Menschen im Alter von 24 bis 72, die schon seit durchschnittlich 20 Jahren meditieren, mit einer Kontrollgruppe von 50 Nicht-Meditierenden. 

Zwar gab es bei Mitgliedern beider Gruppen  Anzeichen von Verlust der grauen Hirnmasse, aber der Schwund war bei der Gruppe der Meditierenden deutlich geringer als bei der Kontrollgrupe.

"Wir hatten erwartet, dass ein möglicher Unterschied zwischen den Gruppen vergleichsweise klein wäre und sich nur auf bestimmt Regiionen beschränken würde, von denen schon zuvor beobachtet werden konnte, dass sie durch Meditation aktiviert werden", erläuztert Projektleiter Dr. Florian KIurth. "Was wir stattdessen gefunden haben, war ein weitgreifender Effekt der Meditation auf das ganze Gehirn." Quelle: Visionen 03-15